Kochjunkie auf Reisen

Berlin

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Berlin ist und bleibt eine meiner Lieblingsstädte und dieses pulsierende Gefühl in der Stadt finde ich einzigartig. Nachdem wir schon einige Mal dort waren, habe ich mich nun entschlossen auch über Berlin einen kleinen Bericht zu verfassen. Denn wir haben schon einiges gesehen und trotzdem immer noch eine riesige Menge an Sightseeing ab zu arbeiten.

Von Top Sehenswürdigkeiten wie den Bundestag oder das Brandenburger Tor oder Berliner Dom bis hin zum Fernsehturm bis hin zu Kulissen von Fernsehserien und romantischen sowie geschichtsträchtigen Plätzen, für jeden ist etwas dabei.

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Was uns besonders gut gefallen hat, war dort der örtliche Nahverkehr. Mit einer Wochenkarte zum Beispiel, kann man in ganz Berlin Bus, U-Bahn, S-Bahn, Zug und Schiff fahren und alles zu einem äußerst moderaten Preis. Dazu noch alle 10-15 Minuten einen Anschluss, davon können wir hier in Nordrhein-Westfalen wirklich nur träumen. Da lässt man das Auto gerne stehen. Außerdem bekommt man mit der Wochenkarte viele Rabatte für Museen etc.  Wir machen immer Station auf einem  DCC Campingplatz in dem kleinen Dörfchen Alt Kladow, das am Wannsee liegt. Mit einer Bushaltestelle direkt vor dem Platz, ist es gar kein Problem Berlin zu erkunden.

Um die Hauptattraktionen Berlins zu besuchen, fährt man von dort (alle Camper nun aufgepasst) mit der Linie x 34 zum Bahnhof Zoo. Von dort fährt die Linie 100 die gleiche Route wie die teuren Sightseeingbusse und ihr könnt euch an jeder Stelle viel Zeit lassen, denn immer dran denken- alle 10 Minuten kommt der nächste Bus, ihr steigt ein und fahrt weiter.

Vorbei am Zoo und der Gedächtniskirche mit ihren wunderbaren blauen Glasfenstern (unbedingt rein gehen) zur Siegessäule (wenn ihr hochsteigt, habt ihr einen wunderbaren Ausblick) über Schloss Bellevue zum Reichstag und Brandenburger Tor kommt ihr auch zum Adlon. Einfach mal rein gehen und den Nachbau dieses wunderbaren bekannten Brunnens in der Lobby an zu schauen. Einmal etwas trinken und genießen. (Achtung! Nicht gerade preiswert, aber ein Erlebnis) Dort ist auch wieder übrigens eine Haltestelle. Weiter geht es zu der Allee „Unter den Linden“  vorbei an den Universitäten zum Museumsviertel und dem Berliner Dom. Der Berliner Dom ist sehr sehenswert.  Vom Keller mit den Königsgräbern bis hin zur Spitze um den genialen Ausblick zu genießen. Weiter geht es zum Fernsehturm und zur Marienkirche. Um alles genau an zu sehen, benötigt ihr schon einige Tage. Die vielen, vielen Fotos zu zeigen würde hier den Rahmen sprengen. Selber erleben ist immer noch am Besten.

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Auch eine Schiffstour über die Spree durch das Regierungsviertel ist äußerst interessant und lehrreich. Ab dem Hauptbahnhof, Hackescher Markt und Reichstag geht es vorbei an dem Bundeskanzleramt, der „Schwangeren Auster“ und dem Haus der Kulturen. Auch das ARD Gebäude ist gut zu erkennen. Das Regierungsviertel kann man ebenfalls mit seinen alten und neuen Gebäuden umrunden.

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Mit einem Besuch am Checkpoint Charlie und dem Alexanderplatz mit der Weltzeituhr ist ebenso ein Tag abgedeckt. Shoppingmeilen und auch ein Besuch des KDW mit dem Kurfürstendamm sollte man auf seiner Liste haben. Alleine die Delikatessenetage im KDW nimmt schon locker 1 Stunde in Anspruch um alles zu bewundern. Kaviar für tausende von Euro werden hier ebenso verkauft wie auch zum Direktverzehr gegen das nötige Kleingeld dort angeboten. Alleine die Fischabteilung ist gigantisch. Viele Leute speisen dort um zu sehen und gesehen zu werden. Champagner fließt, Pasteten wechseln den Besitzer und ein Gewusel sondergleichen findet dort an den Theken statt. Ein guter Treffpunkt für Leute, die gerne auch mal einen Promi dort sehen wollen. Leider ist im KDW das Fotografieren streng verboten.

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Geschichtsträchtige Orte, wie z .B. das Schloss Charlottenburg in Spandau mit seinem französischen Barockgarten ist definitiv Besuche wert. Wie in Versailles ist dieser Barockgarten geometrisch gegliedert. Man kann nur staunend durch diese herrliche Anlage gehen. Schattige Wäldchen, herrliche Blumenkompositionen, Wasserbassins Apfelsinen- und Zitronenbäume in Kübeln findet man ebenso wie groß angelegte Rasenflächen. Das kleine Lustschloss „Belvedere“ befindet sich ebenso in der Parkanlage. Das Schloss Charlottenburg ist unterteilt in einen neuen und einen alten Flügel (überall ist extra Eintritt zu zahlen, ebenso wie in Belvedere) wir haben den alten Flügel besichtigt, der den Großeltern von Friedrich dem Großen gehört hat. Die Innenausstattung wurde mit großem Aufwand betrieben.  Alles wurde fast originalgetreu wieder hergestellt. Fotografieren darf man dort auch nur, wenn man es teuer bezahlt. Alle Räume sind mit Personal zur Kontrolle besetzt.

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Möchte man einen Teil der alten Mauer sehen, fährt man zum Ostbahnhof und verlässt ihn durch den Hauptausgang. Direkt gegenüber, ca.50 m entfernt kann man sie sehen und auch durch eine Öffnung auf die andere Seite gelangen. Viele Menschen verewigen sich dort auf der Mauer mit den Worten: “Ich war auch hier“ und ihrem Namenskürzel. Zurück im Bahnhof ist es eine schöne Tour zurück zum Campingplatz, wenn man mit der Bahn zum Wannsee fährt. Hier liegen auch die Ausflugschiffe, die Touren über den Wannsee anbieten. Ein paar Schritte von der Haltstelle befindet sich der Anleger für die Fähren und man kann mit der Fähre direkt nach Alt Kladow übersetzen. Vorbei am berühmten Strandbad, der Liebermann Villa und dem Haus der Wannseekonferenz fährt man nach Alt Kladow (Dauer ca. ½ Stunde) Dort angekommen den Hügel  hinauf ist man in dem Dorf. Dort bekommt man alles was man zum täglichen Leben benötigt. Discounter, Märkte, Gaststätten, Apotheke alles da. Auch befindet sich wieder direkt dort eine Bushaltestelle und man fährt 3 Haltestellen weit, wieder zurück zum Campingplatz.

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Ab Wannsee kann man auch per Bus oder Schiff zur Pfaueninsel fahren. Diese ist ca. 67 ha groß und wurde von Friedrich dem Großen und seiner Mätresse zu romantischen-erotischen Aufenthalten genutzt.

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Das Olympiastadion und das Maifeld direkt daneben sind auch einen gesonderten Besuch wert. Es ist das 5 Sterne Stadion und eine der Topsehenswürdigkeiten Berlins. Man kann an einer geführten Besichtigung  teilnehmen oder das Stadion auf eigene Faust erkunden.  Das Maifeld kann man nur auf der rückwärtigen Seite des Stadions durch einen Zaun sehen. Es wurde 1936 für propagandistische Veranstaltungen und Aufmärsche genutzt. Es ist 11.200m² groß und für 280.000 Bescher geeignet. Dort fanden 1936 die olympischen Spiele statt. Auch Mussolini hatte dort 1937 einen Auftritt bei deinem Deutschlandbesuch.

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Sehr interessant ist auch ein Besuch in Glienicke. Bekannt ist ja die Glienicker Brücke, die ja zum Agentenaustausch zwischen Ost und West diente. Aber, was kaum jemand weiß, der Flughafen in Glienicke ist ein kostenloses Museum, dass auf seinem riesigen Gelände und in den Hangars von ersten Holzgleiter bis hin zu Bombern und Kampfjets alles zeigt und man kann viel über die Geschichte des Fliegens erfahren. Dieser Flughafen diente von Juni 1948-September 1949 ebenfalls als Luftbrücke der Alliierten.

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Ich freue mich schon auf den nächsten Berlin Besuch.

 

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