Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist in Thüringen und eines von 40 Außenlagern. 1/10 der Häftlinge mussten u.a. in den letzten beiden Jahren in einem Berg in der Rüstungsindustrie zwangsweise arbeiten. Sie schliefen sogar in den Bergstollen. Hier wurde die V2 Rakete gebaut. 1944 wurde Mittelbau Dora eigenständig und andere Häftlinge wiederum waren in Arbeitskommandos auf Baustellen in den Orten der Region. Allein hier in Dora kamen von 60.000 Häftlingen 20.000 ums Leben.
Neben der Dauerausstellung zur Entstehung und Funktion des Lagers bietet die Gedenkstätte Führungen im Lagergelände und in den Stollenanlagen an. Der Eintritt auf das Gelände ist frei. Führungen kosten einen geringen Beitrag.
An dem Platz mit dem Gedenkstein (siehe Foto) wurden einige Italiener wegen Fluchtversuchs erschossen. Hier sieht man noch sehr gut, wie das Lager einmal ausgesehen hat. Einige Baracken und Gebäuderuinen stehen noch. Das Krematorium mit den Öfen ist noch sehr gut erhalten und man ist absolut erschüttert, wenn man über dieses Gelände geht und kann nicht begreifen wie Menschen zu so etwas fähig sind.
“Menschenrechte, Demokratie und Freiheit sind trotz der Erfahrung des Nationalsozialismus leider keineswegs selbstverständlich. Sie müssen immer wieder neu verteidigt werden. Dafür treten wir ein.”
Aus der Thüringer Erklärung, 11. April 2020
„Wir müssen aufbegehren, wir müssen Stärke zeigen gegen die Feinde der Demokratie …“
von Bundespräsident a.D. Christian Wulff
















