Bergbaumuseum Bochum
Deutschland Reisen

Deutsches Bergbau-Museum Bochum

Es ist das größte Bergbaumuseum der Welt und eines der meistbesuchten Museen und gibt einen wunderbaren Einblick in den vergangenen Bergbau Deutschlands. Es ist ein Teil der Route für Industriekultur.

Ein originalgetreues Anschauungsbergwerk unterhalb des Museumsgeländes mit ca. 2,5 km Streckenlänge, davon 1,2 km öffentlich zugänglich.

Die Anfänge des Museums gehen zurück auf die 1860er Jahre. Durch den 2.Weltkireg zerstört, wurde es 1946 wurde das Museum mit einer kleinen Ausstellung wiedereröffnet. 

1973 und 1974 wurde sogar ein Fördergerüst einer stillgelegten Zeche dorthin umgesetzt. Das Museum wurde ständig erweitert und hat auch mittlerweile Sonderausstellungen. Nach einer Sanierung 2019 führen auch 4 Dauerausstellungen durch die Bereiche Steinkohle, Bergbau, Bodenschätze und Kunst. Auf einer Ausstellungsfläche von 12.000 Quadratmetern wird den Besuchern die Entwicklung des Bergbaus von der vorgeschichtlichen Zeit bis heute gezeigt.

Das Highlight des Museums liegt in 20 Metern Tiefe unter dem Museum und zeigt realistische Bedingungen den Kohlebergbau. Man hat in dem Aufzug den Eindruck, dass man viel weiter unter die Erde fährt. Absolut faszinierend.

Den Förderturm kann man auch bei guten Wetterbedingungen mit dem Fahrstuhlbesichtigen. 50 m geht es da hoch. Die Aussichtsplattform ist in 62 Metern Höhe und kann über Treppen erreicht werden. Es gibt auf beiden Ebenen eine super Aussicht auf das gesamte Ruhrgebiet bis hinein ins Münsterland.

Wer dort in der Nähe ist, sollte auf keinen Fall dieses Museum verpassen, den die 50 Fotos auf dem Blog können nur einen kleinen Einblick in das Museum zeigen.