Kochjunkie auf Reisen

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Kloster Aldersbach in Aldersbach/ Niederbayern

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Kloster Aldersbach  eine ehemalige ZisterzienserAbtei in Aldersbach in Bayern in der Diözese Passau.  Um das Jahr 1120 wurde hier durch den lokalen Adel ein Augustiner-Chorherrenstift gegründet.

Nach vielen Jahrhunderten mit Blütezeiten, aber auch Plünderungen wurde das Kloster 1803 verstaatlicht und nach 7 Jahrhunderten am Ende. Zum Kloster gehört eine der ältesten Brauereien der Welt.

1804 wurde die Brauerei, die zum Kloster gehörte dann an einen Bierbrauer aus Passau verkauft. Dieser erwarb auch Teile des Klosters u. a. die Kirche, übrigens eine der schönsten Marienkirchen Bayerns, und dazugehörende Grundstücke und Wälder. Die anderen Gebäudeteile des Klosters wurden sehr unterschiedlich genutzt.

Als Kindergarten, Lazarett im Krieg, als Turnhalle und auch Flüchtlingen aus dem Osten als Unterkunft.

Heute befindet sich nur noch die Klosterbrauerei im Familienbesitz.

Ein Förderkreis übernahm das Kloster und bemüht sich seit 1983 die Gebäude dieses bedeutendsten Zisterzienserklosters in Bayern vor dem Verfall zu retten.

Die Brauerei ist immer noch im Familienbesitz der Familie des Freiherrn von Arentin. Das Aldersbacher Bier ist weit über die Grenzen unseres Landes bekannt. In der Brauerei kann man an Führungen teilnehmen und modernste Brautechnik erleben. Auch Bierproben mit Bierspezialitäten werden im dazu gehörigen Braustüber serviert.

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Passau

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Passau nennt man auch eine “steingewordene Schönheit” mit einer mehr als 2000-jährigen Geschichte. 3 Flüsse, die Donau, der Inn und die Ilz fließen hier zusammen.
Viele Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Feste Oberhaus, den weltbekannten Stephansdom, die bischöfliche Residenz kann man besichtigen.  Barocke Gebäude zieren die Altstadt., darunter auch das berühmte Hotel “Wilder Mann”.  Dort übernachteten in den letzten 2 Jahrhunderten schon viele bekannte Persönlichkeiten.  Darunter z. B. Graf Zeppelin und nicht zu vergessen, Kaiserin Elisabeth von Österreich. Nach einer Schließung im Jahre 1880 wurde es 100 Jahre später nach einer aufwändigen Restaurierung durch Neil A. Amstrong (dem ersten Mann auf dem Mond) wieder eröffnet. Donaukreuzfahrten, längs der Donau bis hin zum schwarzen Meer, starten hier in Passau. Ein wahres Erlebnis diesen wunderbaren Fluss, mit seinen vielen Staustufen, vom Wasser aus zu entdecken. Aber auch Schiffsrundfahrten und kleine Schiffstagestouren, z.B. bis Linz, sind möglich und werden gerne von Tagestouristen gebucht.
Hier nur ein paar kurze Eindrücke, denn alles andere würde den Rahmen sprengen.

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Die Burg zu Burghausen, die längste Burganlage der Welt

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Die Burg von Burghausen liegt oberhalb der Altstadt der gleichnamigen Stadt und wurde zur längsten Burg der Welt erklärt und steht sogar im Guinness-Buch der Rekorde. Sie besteht aus 6 Burghöfen und erstreckt sich auf einem Höhenzug über der Altstadt.
Die Burg liegt oberhalb der Salzach, nahe der Grenze zu Österreich und ist über 1 km lang und hat 5 Burghöfe.  Niemals wurde sie erobert. Hier oben hat man hier einen herrlichen Blick auf Burghausen und auf die Salzach. Die ehemaligen Wohnhäuser für Handwerker und Hofbeamte sind heute noch vermietet, meist an Künstler. Errichtet wurde die Anlage von ca. 1480 bis 1503, aber immer wieder durch Abrisse, An-u. Umbauten. Allerdings sind die ältesten Teile, wie auch die Grundmauern, schon ungefähr im Jahre 1025 entstanden.
Die Burg ist frei zugänglich und nur für die Innenbesichtigung muss Eintritt gezahlt werden.

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Altötting Wallfahrtsort

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Das religiöse Herz Bayerns, dazu zählt die Kreisstadt Altötting schon seit über 1200 Jahren. Sie liegt ca. 90 km östlich von München. Der Kapellplatz ist der zentrale Punkt der Wallfahrt und zeigt wundervolle Barockgebäude. Viel verschiedene Epochen vereinen sich hier. Im Mittelpunkt liegt die berühmte Gnadenkapelle, die um 700 entstanden ist, umrahmt von vielen Kirchen. Unmengen Votivtafeln kann man hier lesen und bewundern.

Aus der ganzen Welt kommen Wallfahrer hierher.
Hier wirkte auch vor Jahren der kürzlich, mit 96 Jahren verstorbene Kardinal Ratzinger, Bruder von Papst Benedikt, dem XVI ( dem 16.) Bei sind in der Nähe in Marktl am Inn geboren.
Altötting ist einer der schönsten Plätze Deutschlands.

Hier nur einige kleine Eindrücke des Kapellplatzes und seiner Kirchen.

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Israel – Das Heilige Land

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Wir hatten das Glück einen Teil von Israel kennen zu lernen und werden nie vergessen wie eindrucksvoll und schön das Land ist und wie freundlich die Menschen waren, die wir dort kennen lernen durften. Das köstliche Essen, die Gespräche mit den Menschen und vor allem den Jugendlichen. Die Einzigartigkeit der alten Bauwerke. Das Gefühl, dass einen dort überkommt, findet man nirgendwo sonst. Aber auch die Angst und Unsicherheit der verschiedenen Glaubensgruppen, die dort leben, ist spürbar. Die Mauern, die sie trennen und die Sicherheitsstufen der einzelnen Gebiete und einzigartigen Gedenkstätten in diesem  Land.

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Hier ein kleiner Einblick in einen kleinen, aber für uns den wichtigsten Teil Israels:

Israel liegt am östlichen Ende des Mittelmeeres und grenzt  an den Libanon, Syrien und Jordanien. Die Wüste Negev nimmt ca. 60 % des Landes ein.

In der Geschichte hat es immer eine große Rolle gespielt. Man findet dort Überreste der ältesten Zivilisation der Welt. Die in ihm entstandenen Religionen wiesen den Menschen den Weg zu Gesetzen und Gerechtigkeit. Aber es war und ist auch ein Land der Kriege, des Elends und des Mordens. Ein Aufstand und ein Krieg nach dem anderen tränken das Land mit Blut von vielen unschuldigen Opfern.

Die Knesset

Das Parlamentsgebäude des Staates Israel ist eine Stiftung der Familie Rothschild.  Nicht weit entfernt davon liegt die Universität Israels. Sie enthält modernste, technische Errungenschaften und eine Bibliothek, die 50.000 Bücher umfasst.

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Nazareth

In Nazareth befindet sich die Verkündigungskirche über der Grotte der Verkündigung.  Die Kirche ist 55 m hoch und das Dach aus rotem Kupfer. Hier erschien der Engel Maria um ihr die Geburt Jesu an zu kündigen. Jesus verbrachte hier auch seine Jugend. Nach einem Anschlag auf sein Leben verließ Jesus Nazareth und ging nach Kafarnaum.

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Bethlehem

Bethlehem liegt 9 km südlich von Jerusalem auf mehreren Hügeln. Hier lebt man hauptsächlich vom Tourismus und dem Verkauf von Andenken aus Olivenholz und Perlmutt. Das Geschlecht Davids entstammt  aus Bethlehem und auch hier wurde David zum König gesalbt. Deshalb musste Josef von Nazareth sich auch zur Zählung dorthin begeben.

Die Geburtskirche sieht von außen sehr streng aus und wirkt eher wie eine Festung, weil sie von 3 verschiedenen Klöstern umgeben ist. Die Kirche steht über der Geburtsgrotte. Man geht in ein Kellergewölbe hinab. Einen silbernen Stern sieht man dort zur Erinnerung an die Geburt Jesu.

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Kafarnaum

Ca.3-4 Km vom Einfluss des Jordan in den See liegt Kafarnaum. Der 2. Heimatort Jesu wurde für knapp 2 Jahre Jesus Wirkungsort. Hier spricht man von ca. einem Dutzend Wunder wie Krankenheiligung und Totenerweckungen. Überraschende Funde machten Archäologen bei Ausgrabungen. Die Fundamente der bekannten Synagoge, in der Jesus gelehrt hatte, als auch das Haus des Heiligen Petrus und den Resten einer Kirche, die man darüber gebaut hatte.

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Der See Gennesaret

Wegen seine subtropischen Klimas und seines Fischreichtums, gilt der See als großes Süßwasser-Reservoir. Der See ist klar und sehr ruhig. Zur Zeit Jesu kreuzten hier die Hauptstraßen in alle Richtungen. Er verbrachte hier den Großteil seines Wirkens und fand seine Jünger wie Petrus, Andreas, Johannes und Jakobus, so wie alle anderen. Am Nordufer des Sees Genezareth in Galiläa befindet sich die Ortschaft Tabgha. Dort befindet sich die Brotvermehrungskirche.

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Der Jordan

Der Jordan ist für Gläubige ein heiliger Fluß. Luftlinie fließt er nur 100 km vom See Gennesaret bis zum Toten Meer. Idyllisch und zauberhaft gelegen, ist er bekannt durch die Predigt des Täufers und die Taufe Jesu an einer Uferstelle genau Jericho gegenüber. Durch ein Kibuz gelangt man zu der Taufstelle. Unzählige Pilger lassen sich hier noch mal taufen. Das Jordanwasser wird natürlich mit heim genommen, ebenso wie das weiße Gewand, in dem sie dort ein Bad nehmen. Es wird dann verwendet um sich nach dem Tode darin beerdigen zu lassen.

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Jerusalem

Jerusalem ist 30 Jahrhunderte alt und die religiöse Hauptstadt der Hälfte der ganzen Menschheit.

Für die Juden ist es das Symbol vergangener Herrlichkeit und Hoffnung auf eine neue Zukunft. Für die Christen die letzte Wirkungsstätte von Jesus und für die Muslime der Glauben, dass dort Mohamed in den Himmel aufgestiegen ist. Jerusalem ist nicht nur die heiligste Stadt der Welt, sondern auch leider eine Stadt des Terrors. Hier wurde mehr Schlachten geschlagen als in irgendeiner anderen Stadt der Welt.

Die Via Dolorosa (Der Kreuzweg) ist der Weg, den Jesus vom Platz seiner Verurteilung bis hin nach Golgatha, wo er gekreuzigt und begraben wurde. Die Grabeskirche liegt am Berg Golgatha, früher außerhalb der Stadtmauern, liegt die Kirche heute mitten in Jerusalem. Leider wurde sie um 1009 von einem Kalifen zerstört. Das heutige Grabmonument wurde im Jahre 1810 neu errichtet.

Die Westmauer Jerusalems gilt für die Juden als heiligste Städte, weil man darin ein Stück des alten Tempels sieht, der von den Christen zerstört wurde. Hier klagen die Juden ihr leid was dann irgendwann zu dem Namen Klagemauer führte.

Neben der Klagemauer werden heute noch viele Ausgrabungen durchgeführt. Seit Beginn der Ausgrabungen in Jerusalem 1986 sind schon sensationelle Funde gelungen. Münzschätze verschiedenster Epochen und Überreste zahlreicher Bauten sind entdeckt worden und vieles wartet noch darauf entdeckt zu werden.

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Der Ölberg

Er liegt dem Kidrontal gegenüber und im Osten von Jerusalem. Christen verbinden den Ölberg mit bedeutenden Begebenheiten aus dem Leben Jesu. Hier lehrte er die Apostel das Vater unser und fuhr auf in den Himmel. Er übernachtete oft dort unter den Ölbäumen. Die Getsemanikirche ist dort zu finden. Sie ist eines der schönsten Gotteshäuser in Jerusalem. Im Garten Getsemani, der zur Kirche gehört, ist eine der wichtigsten Stätten des Heiligen Landes. Hier verbrachte Jesus in seiner letzten Nacht auf Erden seine letzten Stunden in Freiheit und lehrte die Jünger das “Vater unser”. Es finden sich dort noch heute ca. 3000 Jahre alte Olivenbäume.

Vom Garten Getsmani kommt man über den jüdischen Friedhof zum Kidrontal. Viele Juden kamen zum Sterben nach Jerusalem, weil sie hier auf dem Friedhof beigesetzt werden wollten. Das Kidrontal soll Jesus oft auf dem Weg nach Jerusalem durchschritten haben. Hier befinden sich auch noch 4 antike Gräber.

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So endet die Reise, obwohl es noch so viel mehr zu sehen gibt. Wir hoffen, wir können irgendwann einmal zurück kehren in dieses eindrucksvolle Land und das zwischen seinen Bewohnern, mit ihren verschiedenen Glaubensrichtungen, Frieden einkehrt.

 

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Prag

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Prag, die goldene Stadt, liegt an der Moldau und ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik. Sie liegt im Teil von Böhmen. Es ist eine sehr alte Stadt, ca.  gegründet 870 und wird aus mehreren Gründen die goldene Stadt genannt. Zum einen, weil Kaiser Karl, der 4. die Prager Burg vergolden ließ und zum anderen, weil Rudolph der 2. die Goldsuche verschiedener Alchimisten unterstütze.

Prag hatte das große Glück hatte im 2. Weltkrieg verschont geblieben zu sein. Nur eine Bombe fiel hier versehentlich und die landete auch nur in einem Hinterhof eines Wohnhauses. Deshalb ist es für ca. 20 Millionen Touristen eine außerordentlich anziehende Stadt. So auch für uns.

Viele Kirchen und gotische Bauten brachten der Millionenstadt ebenso auch den Namen „ die Stadt der 1000 Türme“ ein. Auch der Veitsdom, das größte Kirchengebäude in Tschechien ist absolut sehenswert. Mit 99 m Höhe und 124 m Breite ist er ein aus 2 Teilen bestehender Sakralbau. Er beherbergt den Prager Domschatz. Viele Halbedelsteine und vergoldeter Stuck machen aus dem Dom ein beeindruckendes Kunstwerk. Hier fanden zahlreiche Krönungszeremonien von Königen und Kaisern statt.

Der Altstädter Ring im historischen Teil von Prag ist ein Marktplatz mit 9000 Quadratkilometern Grundfläche. Die Gebäude dort gehen bis auf das 15. Jahrhundert zurück. In unmittelbarer Nähe zum Marktplatz liegt das Altstädter Rathaus mit seiner astronomischen Uhr und ist ebenfalls ein Muß bei einem Pragbesuch. Sie ist unterteilt in einem Kalender mit dem Tierkreis und in eine Uhr. Ein Sonnenzeiger verschiebt sich mit dem Lauf der Sonne und ein Mondzeiger zeigt den Lauf des Mondes an, ebenso wie die Mondphasen. Die Ekliptik zeigt dazu die Tierkreiszeichen.

Die Prager Burg  ist die Größte geschlossene Burganlage der Welt. Im 9. Jahrhundert erbaut liegt sie in mitten der Stadt auf dem Berg Hradschin. Früher Sitz der Könige ist sie auch Sitz des tschechischen Staatspräsidenten gewesen. Traditionen werden in Tschechien immer noch sehr hoch gehalten und eine Burgwache sorgt bis heute für die Sicherheit. Die Wachablösung dort ist ebenso sehenswert wie beim Buckingham Palast in England. Von der Prager Burg aus kann man über das Botschaftsviertel blicken. Die deutsche Botschaft ist sehr gut zu erkennen. Wie bekannt, gab ja 1989 die deutsche Botschaft in Prag ausreisewilligen DDR Bürgern damals Asyl. Kamen erst wenige Menschen, erreichten im August tausende die Botschaft. Sie schliefen in Zelten im Garten der Botschaft, ebenso wie auf Treppen oder wo sich gerade eben ein Plätzchen fand. Dem damaligen Außenminister Genscher gelang es schließlich eine Ausreise für die Flüchtlinge aus zu handeln und so kam es dann zu regelrechten Flüchtlingswellen. Das endete schließlich im November zum Fall der Berliner Mauer.

Besonders als Wahrzeichen bekannt ist die Karlsbrücke, die älteste erhaltene Brücke  über die Moldau und eine der ältesten Steinbrücken Europas. Sie wurde 1375 von Karl, dem 4., dem damaligen Herrscher des Heiligen römischen Reiches erbaut. Sie ist 516 m lang und es zieren sie zahlreiche Madonnen und Heilgenfiguren. Seit der Jahrtausendwende gehört sie zum Unesco Weltkulturerbe. Von der Brücke aus kann man das Prager Metronom auf der anderen Seite gut erkennen. Es wurde auf dem Sockel eines ehemaligen Stalindenkmals 1991 errichtet. Es ist ein meterlanges Pendel aus Metall, das über einen Elektromotor angetrieben wird.  Es ist 25 m hoch und das Pendeln schwingt über 60 Grad hin und her. Es hat nichts mit einem Metronom im eigentlichen Sinne zu tun, da die Frequenz nicht verändert werden kann. Es soll nur symbolisch den Lauf der Zeit anzeigen, die niemand aufhalten kann. Es ist ein Symbol der Befreiung von froheren Regimes und auch der Wandlung.

Direkt am Ufer der Moldau liegt auch das Nationaltheater. Es ist eine der wichtigsten Kultureinrichtungen des Landes und wurde fast ausschließlich durch Spenden finanziert. Hier finden gehobenen Programme statt. Ballett, Opern, Schauspiel werden hier aufgeführt.

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Rom, die ewige Stadt

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Rom, die Hauptstadt Italiens hat knapp 3 Millionen Einwohner. Sie wurde 735 vor Christus der Sage nach von Romulus auf 7 Hügeln gegründet. Die vielen Ruinen und sehr alten Gebäude aus allen Epochen, besonders auch das Kolosseum und im Forum Romanum, geben einen guten Einblick in das frühere römische Zentrum der Macht.Das komplette Stadtzentrum Roms gehört zum Unseco Weltkulturerbe. Entlang der ältesten Straße Roms, die Via Appia, kommt man sich vor wie in eine andere Zeit versetzt.

Mitten in Rom liegt auch noch der Vatikan mit seinem Petersdom und dem Petersplatz.Allein 900 Kirchen hat die die Stadt, 4 Basiliken und 7 Pilgerkirchen. Viele bekannte Maler wie Michelangelo, Raffaelo und viele andere haben mit zahlreichen Werken die Kirchen dekoriert. Wunderschöne Brunnen, wie z.B. der Trevibrunnen runden die chaotische, lebhafte Weltstadt ab.Um alles besichtigen zu können, braucht man Monate, deshalb kann man bei jedem Besuch nur einige Dinge ansehen und sollte sich vorher genau überlegen was man bei seinem Besuch der Stadt sehen möchte.

Wir haben uns entschieden einige sehr alte, geschichtsträchtige Orte auf zu suchen. Beginnend mit der Piazza Venezia und dort liegendem Viktor-Emanuel Denkmal. Ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Rom und die Verbindung für die touristischen Ziele. Von dort aus beginnt die Fori Imperali, die vorbei am Forum Romanum zum Kolosseum führt. Dort wurden bis zum Jahr 438 n. Chr. noch Gladiatorenkämpfe abgehalten.

Weiter geht es zum Konstantinbogen und zur Piazza del Campidoglio. Dort steht die Statue des Kaisers Marc Anton, allerdings nur ein Nachbau. Das Original wird gut verwahrt, da die Römer sehr abergläubisch sind. Es heißt: Fällt die Statue, fällt Rom! Das will natürlich kein Römer riskieren.

Auch der Trevibrunnen, sowie der Petersplatz und Petersdom sind ein „Muss“ bei einem Besuch Roms. Wirft man rückwärts stehend eine Münze über die linke Schulter, heißt es der Legende nach, dass man wieder nach Rom kommt. Dieses haben wir natürlich auch gemacht.

Der Petersdom wurde auf dem Grab des heiligen Petrus errichtet und zur Kirche erklärt. Die reich verzierte Kuppel des Petersdoms wurde von Michelangelo gestaltet. Jeder Papst hat dort eine eigene Stelle, ein Ornament oder sogar einen Altar, der ihm gewidmet ist und den er zu Lebzeiten selbst gestaltet. Auch Sarkophage findet man dort, denn die „Heilig“ gesprochenen Päpste werden sichtbar im Petersdom aufgebahrt, während die „Selig“ gesprochenen Päpste in den Katakomben ruhen. Der herrliche Säulengang, der zum Altar mit dem Bronzebaldachin führt, gestaltet von Bemini, wurde unter dem Imperator August mit 47 Winden und 150 Pferden errichtet. Nur der Papst darf über diesen Gang gehen. Er ist für das Volk immer abgesperrt.

Rom ist die Stadt, die ich in meinem Leben unbedingt noch einmal für längere Zeit aufsuchen möchte, da es immer noch so viel zu entdecken für uns zu entdecken gibt. Ein kleines Beispiel: Kein Römer bekommt dort eine Baugenehmigung, wenn nicht vorher ausgiebige, archäologische Grabungen gemacht wurden. Das, alleine, lässt erahnen wie viel Entdeckungen dort noch darauf warten, gefunden zu  werden.

Hier nur einige Fotos, denn mehr würde in diesem Blog den Rahmen sprengen:

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Berlin

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Berlin ist und bleibt eine meiner Lieblingsstädte und dieses pulsierende Gefühl in der Stadt finde ich einzigartig. Nachdem wir schon einige Mal dort waren, habe ich mich nun entschlossen auch über Berlin einen kleinen Bericht zu verfassen. Denn wir haben schon einiges gesehen und trotzdem immer noch eine riesige Menge an Sightseeing ab zu arbeiten.

Von Top Sehenswürdigkeiten wie den Bundestag oder das Brandenburger Tor oder Berliner Dom bis hin zum Fernsehturm bis hin zu Kulissen von Fernsehserien und romantischen sowie geschichtsträchtigen Plätzen, für jeden ist etwas dabei.

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Was uns besonders gut gefallen hat, war dort der örtliche Nahverkehr. Mit einer Wochenkarte zum Beispiel, kann man in ganz Berlin Bus, U-Bahn, S-Bahn, Zug und Schiff fahren und alles zu einem äußerst moderaten Preis. Dazu noch alle 10-15 Minuten einen Anschluss, davon können wir hier in Nordrhein-Westfalen wirklich nur träumen. Da lässt man das Auto gerne stehen. Außerdem bekommt man mit der Wochenkarte viele Rabatte für Museen etc.  Wir machen immer Station auf einem  DCC Campingplatz in dem kleinen Dörfchen Alt Kladow, das am Wannsee liegt. Mit einer Bushaltestelle direkt vor dem Platz, ist es gar kein Problem Berlin zu erkunden.

Um die Hauptattraktionen Berlins zu besuchen, fährt man von dort (alle Camper nun aufgepasst) mit der Linie x 34 zum Bahnhof Zoo. Von dort fährt die Linie 100 die gleiche Route wie die teuren Sightseeingbusse und ihr könnt euch an jeder Stelle viel Zeit lassen, denn immer dran denken- alle 10 Minuten kommt der nächste Bus, ihr steigt ein und fahrt weiter.

Vorbei am Zoo und der Gedächtniskirche mit ihren wunderbaren blauen Glasfenstern (unbedingt rein gehen) zur Siegessäule (wenn ihr hochsteigt, habt ihr einen wunderbaren Ausblick) über Schloss Bellevue zum Reichstag und Brandenburger Tor kommt ihr auch zum Adlon. Einfach mal rein gehen und den Nachbau dieses wunderbaren bekannten Brunnens in der Lobby an zu schauen. Einmal etwas trinken und genießen. (Achtung! Nicht gerade preiswert, aber ein Erlebnis) Dort ist auch wieder übrigens eine Haltestelle. Weiter geht es zu der Allee „Unter den Linden“  vorbei an den Universitäten zum Museumsviertel und dem Berliner Dom. Der Berliner Dom ist sehr sehenswert.  Vom Keller mit den Königsgräbern bis hin zur Spitze um den genialen Ausblick zu genießen. Weiter geht es zum Fernsehturm und zur Marienkirche. Um alles genau an zu sehen, benötigt ihr schon einige Tage. Die vielen, vielen Fotos zu zeigen würde hier den Rahmen sprengen. Selber erleben ist immer noch am Besten.

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Auch eine Schiffstour über die Spree durch das Regierungsviertel ist äußerst interessant und lehrreich. Ab dem Hauptbahnhof, Hackescher Markt und Reichstag geht es vorbei an dem Bundeskanzleramt, der „Schwangeren Auster“ und dem Haus der Kulturen. Auch das ARD Gebäude ist gut zu erkennen. Das Regierungsviertel kann man ebenfalls mit seinen alten und neuen Gebäuden umrunden.

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Mit einem Besuch am Checkpoint Charlie und dem Alexanderplatz mit der Weltzeituhr ist ebenso ein Tag abgedeckt. Shoppingmeilen und auch ein Besuch des KDW mit dem Kurfürstendamm sollte man auf seiner Liste haben. Alleine die Delikatessenetage im KDW nimmt schon locker 1 Stunde in Anspruch um alles zu bewundern. Kaviar für tausende von Euro werden hier ebenso verkauft wie auch zum Direktverzehr gegen das nötige Kleingeld dort angeboten. Alleine die Fischabteilung ist gigantisch. Viele Leute speisen dort um zu sehen und gesehen zu werden. Champagner fließt, Pasteten wechseln den Besitzer und ein Gewusel sondergleichen findet dort an den Theken statt. Ein guter Treffpunkt für Leute, die gerne auch mal einen Promi dort sehen wollen. Leider ist im KDW das Fotografieren streng verboten.

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Geschichtsträchtige Orte, wie z .B. das Schloss Charlottenburg in Spandau mit seinem französischen Barockgarten ist definitiv Besuche wert. Wie in Versailles ist dieser Barockgarten geometrisch gegliedert. Man kann nur staunend durch diese herrliche Anlage gehen. Schattige Wäldchen, herrliche Blumenkompositionen, Wasserbassins Apfelsinen- und Zitronenbäume in Kübeln findet man ebenso wie groß angelegte Rasenflächen. Das kleine Lustschloss „Belvedere“ befindet sich ebenso in der Parkanlage. Das Schloss Charlottenburg ist unterteilt in einen neuen und einen alten Flügel (überall ist extra Eintritt zu zahlen, ebenso wie in Belvedere) wir haben den alten Flügel besichtigt, der den Großeltern von Friedrich dem Großen gehört hat. Die Innenausstattung wurde mit großem Aufwand betrieben.  Alles wurde fast originalgetreu wieder hergestellt. Fotografieren darf man dort auch nur, wenn man es teuer bezahlt. Alle Räume sind mit Personal zur Kontrolle besetzt.

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Möchte man einen Teil der alten Mauer sehen, fährt man zum Ostbahnhof und verlässt ihn durch den Hauptausgang. Direkt gegenüber, ca.50 m entfernt kann man sie sehen und auch durch eine Öffnung auf die andere Seite gelangen. Viele Menschen verewigen sich dort auf der Mauer mit den Worten: “Ich war auch hier“ und ihrem Namenskürzel. Zurück im Bahnhof ist es eine schöne Tour zurück zum Campingplatz, wenn man mit der Bahn zum Wannsee fährt. Hier liegen auch die Ausflugschiffe, die Touren über den Wannsee anbieten. Ein paar Schritte von der Haltstelle befindet sich der Anleger für die Fähren und man kann mit der Fähre direkt nach Alt Kladow übersetzen. Vorbei am berühmten Strandbad, der Liebermann Villa und dem Haus der Wannseekonferenz fährt man nach Alt Kladow (Dauer ca. ½ Stunde) Dort angekommen den Hügel  hinauf ist man in dem Dorf. Dort bekommt man alles was man zum täglichen Leben benötigt. Discounter, Märkte, Gaststätten, Apotheke alles da. Auch befindet sich wieder direkt dort eine Bushaltestelle und man fährt 3 Haltestellen weit, wieder zurück zum Campingplatz.

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Ab Wannsee kann man auch per Bus oder Schiff zur Pfaueninsel fahren. Diese ist ca. 67 ha groß und wurde von Friedrich dem Großen und seiner Mätresse zu romantischen-erotischen Aufenthalten genutzt.

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Das Olympiastadion und das Maifeld direkt daneben sind auch einen gesonderten Besuch wert. Es ist das 5 Sterne Stadion und eine der Topsehenswürdigkeiten Berlins. Man kann an einer geführten Besichtigung  teilnehmen oder das Stadion auf eigene Faust erkunden.  Das Maifeld kann man nur auf der rückwärtigen Seite des Stadions durch einen Zaun sehen. Es wurde 1936 für propagandistische Veranstaltungen und Aufmärsche genutzt. Es ist 11.200m² groß und für 280.000 Bescher geeignet. Dort fanden 1936 die olympischen Spiele statt. Auch Mussolini hatte dort 1937 einen Auftritt bei deinem Deutschlandbesuch.

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Sehr interessant ist auch ein Besuch in Glienicke. Bekannt ist ja die Glienicker Brücke, die ja zum Agentenaustausch zwischen Ost und West diente. Aber, was kaum jemand weiß, der Flughafen in Glienicke ist ein kostenloses Museum, dass auf seinem riesigen Gelände und in den Hangars von ersten Holzgleiter bis hin zu Bombern und Kampfjets alles zeigt und man kann viel über die Geschichte des Fliegens erfahren. Dieser Flughafen diente von Juni 1948-September 1949 ebenfalls als Luftbrücke der Alliierten.

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Ich freue mich schon auf den nächsten Berlin Besuch.

 

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Historischer Kappesmarkt in Raesfeld

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Der Kappesmarkt ist wohl der größte Kohlmarkt Deutschlands. Traditionsgemäß findet der Kappesmarkt, das weiße Gold vom Niederrhein, im münsterländischen Raesfeld (Kreis Borken) immer am Wochenende nach Allerheiligen statt. Es wird sogar jährlich eine Kappeskönigin ernannt.

Der Kappesmarkt ist hauptsächlich ein Erntemarkt auf dem die Bauern der Umgebung, ihr Erzeugnisse direkt vom Wagen verkaufen. Oft in herrlich anzusehenden Trachten.

Mittlerweile hat dieser Markt auch Stände von Obst, Schinken und Käse, geräuchertem Fisch, Würste und ähnlichem im Sortiment. Auch Handwerkskunst und Bastelarbeiten werden dort gezeigt und verkauft. Eine große,aber dennoch gemütliche Fressmeile mit Kohlrouladen, Reibeplätzchen, Sauerkrautgerichten und Würstchen, so wie Gebäck und Getränken aller Art findet man auch dort. Auch Cafes und kleine Kneipen laden zum Verweilen ein. Die Geschäfte sind an beiden Tagen geöffnet. Straßenmusiker runden das Fest ab. Einfach schön. Viele Ruhrgebietler laufen dort mit Bollerkarren und Einkaufswagen auf um ihre Schätze zu den Autos zu transportieren.

Es ist ein November Highlight hier in der Gegend, das man, wenn man mal hier ist, einfach gesehen haben muss.

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Schleswig an der Schlei und Haithabu

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Schleswig

Schleswig war einst die Heimat der Wikinger. Heute ist sie eine Kreisstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten wie z. B. der berühmte Dom von Schleswig.

Sein Altar ist aus Eichenholz und mit 392 geschnitzten Figuren ausgestattet, die die Passionsgeschichte erzählen.

Schleswig steht für Kultur, Geschichte und Genuss. Am wunderschönen Stadthafen kann man sich mit Blick auf die Schlei kulinarisch verwöhnen lassen.

Das Wikingermuseum Haithabu

 

Seit 2018 gehört Haithabu zum Unesco Weltkulturerbe. Das Museum mit den Wikingerhäusern und dem Hafen zählt zu den bedeutendsten archäologischen Museen Deutschlands. Hier kann man Funde von unschätzbarem Wert bewundern, aber auch noch die Nähe zu den Menschen spüren, die dort vor 1000 Jahren gelebt haben.

In den Wikinger Häusern wird die Geschichte greifbar. Man kann dort Handwerkern über die Schulter schauen, erleben wie Boote gebaut werden, Perlen hergestellt, Wolle gefärbt oder Räder gebaut wurden. Man taucht tief in die Welt der Wikinger ein.